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Kindheitserinnerungen: Apfelernte im Alten Land

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In meinem Kopf waren diese Bilder. Von warmen, goldenen Lichtstrahlen, wie sie durch dicht behangene Apfelbäume fielen. Von meinen Kindern, wie sie Körbe voll mit runden, glänzenden Früchten luden. Ich wollte ein wenig süß duftende Herbstromantik für unsere Erinnerungskiste. Also fuhren wir zur Apfelernte ins Alte Land. Und weil es so schön zur Route passte, machten wir vorher noch einen Abstecher zum Museumshafen Oevelgönne.

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Der innere Abenteurer und dicke Wolken

Ich kann mich nicht mehr erinnern, wie oft wir schon Ausflüge geplant und wegen kleinster Unwägbarkeiten schließlich wieder abgesagt haben. Meistens dann, wenn sich mein innerer Abenteurer an mangelnder Vorbereitung störte oder wir uns auf kein gemeinsames Ziel einigen konnten. Da war von meiner Abenteuerlust auf einmal wenig übrig geblieben. Was mich jedes einzelne Mal mächtig störte. Diesmal jedoch trotzten wir den dunkelgrauen Wolkenbergen, die laut Wettervorhersage dort oben am Himmel eigentlich nichts zu suchen hatten.

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Brücke 10 am Strandhaus und Museumshafen Övelgönne

Statt unser Auto kehrten wir einfach den Ablauf unseres Nachmittages um und starteten mit einer Kakao- und Kaffeepause in der Brücke 10 im Strandhaus. Wir hatten Glück, gerade als wir ankamen, wurden zwei Tische frei, an denen wir es uns gemütlich machten. Der Himmel zog indes auf und so kletterten wir schließlich am Elbstrand über dicke Wurzeln, sammelten Muscheln, ließen Steine flitschten und bummelten entlang wunderschöner alter Häuser Richtung Oevelgönner Museumshafen.

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Wir machten uns einen Spaß daraus zu überlegen, welche der Schiffe, die wir sahen, wohl elbabwärts fuhren und am Ende in Cuxhaven herauskommen würden. Im Hafen selbst haben wir nur einen kurzen Halt gemacht, die vielen Menschen waren uns in unserem müden, leicht angeschlagenen Zustand (hinter uns lag eine Woche Magen-Darm-Infekt) irgendwie zu viel. Wir kletterten die vielen Stufen zurück auf die Elbchaussee und kehrten zum Auto zurück.

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Apfelernte im Alten Land

Eigentlich wollten wir schon die Woche zuvor zum Tag des offenen Hofes ins Alte Land fahren, was leider nicht geklappt hatte. Deswegen hatten wir uns an diesem Samstag einen Bio-Hof in York ausgesucht, den wir besuchen wollten. Tja, mit den Planungen war es ja an diesem Samstag nicht allzu weit her, wie sollte es also zum Tagesabschluss anders sein? Und so schafften wir es nicht bis nach York und bogen einfach an einem der vielen Schilder, auf denen so einladend zur Apfelernte gerufen wurde, ein. Die Kinder probierten sich durch Reihen voller süßer Früchte, manche rot wie der Apfel von Schneewittchen, andere mehrfarbig oder gemustert, alle frisch und knackig. Die leckersten landeten in der Schubkarre und am Ende in unserem Korb.

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Und das Licht? Es fiel nicht ganz so golden durch die Baumreihen, wie ich es mir gewünscht hatte. Aber auf der Heimfahrt waren am Ende alle grauen und dicken Wolken vertrieben und machten einem Sonnenuntergang Platz, der wärmer und goldener nicht hätte sein können.

Eure Carolin


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4 Kommentare

  • Reply
    Ani Lorak
    23. September 2018 at 7:14

    Ja. Liest sich gut. Und erinnert mich auch an machen: d. h. auch freimachen von Vorstellungen und dann nicht loslassen sondern machen. Hader da auch oft…

    • Reply
      Carolin
      24. September 2018 at 14:24

      Ja, da hast Du Recht, freimachen trifft es ganz gut!

  • Reply
    Gerhard von Hafen.Photos
    24. September 2018 at 14:14

    Hallo Carolin, wo ein Hafen – auch im Hintergrund – zu sehen ist, schau ich ganz genau hin! 🙂 Meine Tochter (Halbcuxhavenerin) hat mir Deine Seite empfohlen. Wunderbare Bilder – mit welcher Kamera photographierst Du? Schade, dass das Elbfest am Wochenende verregnet war. Herzliche Grüße – Gerhard

    • Reply
      Carolin
      24. September 2018 at 14:25

      Lieber Gerhard, vielen Dank für das Kompliment! Ich fotografiere mit einer Canon 6D, die Fotos habe ich mit einem 85mm 1.8 Objektiv von Canon fotografiert.

      Herzliche Grüße! Carolin

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