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Verliebt in den eigenen Körper

{Dieser Blogpost enthält Werbung für Tchibo und Tchibo Fitness}
Verliebt in den eigenen Körper – kann das etwas Gutes sein, etwas, wonach wir streben sollten? Oder ist das nicht völlig narzisstisch? Und was ist eigentlich mit Körperbildern, die wir unseren Kindern weitergeben – sind wir da wirklich ein gutes Vorbild? In Zusammenarbeit mit Tchibo, für die ich die nächsten Wochen das neue Sportprogramm Tchibo Fitness testen darf, bin ich diesem Gedanken nachgegangen und erzähle Euch darüber in diesem Post.

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Nachhaltige Veränderung meines Körpers

Ich erinnere mich noch genau: mit Anfang 20 fand ich die Vorstellung, mein Körper könne sich nachhaltig negativ verändern, gelinde gesagt beunruhigend. Ich war von jeher schlank, wog irgendwas um die 53-55 kg und war alles in allem mit meinem Körper sehr zu zufrieden. Alles in allem schreibe ich deswegen, weil ich mich ebenfalls genau erinnere, wie ich meinen Bauch manchmal trotzdem ein wenig zu speckig fand. Oder meinen Busen nicht schön, weil er eben nicht perfekt symmetrisch ist – und mich deswegen schämte. Und der Buckel auf meiner Nase? Hätte ich auch gut drauf verzichten können, schließlich bin ich nicht damit auf die Welt gekommen. Trotzdem fand ich mich in Ordnung. Ich war nicht selbstverliebt, aber einigermaßen selbstbewusst, was mein Äußeres anging.

Nun bin ich Mitte 30 und mein Körper hat drei Kinder geboren. Nachhaltig verändert ist mittlerweile definitiv eine Beschreibung, die ich anwenden würde. Noch mehr Speck am Bauch, der Busen hat dreimal ein Kind versorgen wollen (dass er es nicht konnte, ist eine ganz andere Geschichte…), der Buckel auf der Nase ist immer noch da und außerdem jede Menge Narben, die es vorher nicht gab. Und jetzt? Bin ich selbstbewusst? Oder gar selbstverliebt? Oder ist selbst verliebt sein am Ende ja eh etwas, was wir nicht wollen, was uns falsch und fehlgeleitet vorkommt?

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Wie stehe ich zu meinem Körper?

Die Frage, wie ich zu meinem Körper stehe, ist so unfassbar wichtig! Weil wir nur diesen einen Körper haben und uns entsprechend gut um ihn kümmern sollten. Und weil wir als Mütter und Väter eine wichtige Vorbildfunktion für unsere Kinder einnehmen. Und wenn wir etwas heutzutage brauchen, dann sind es stabile, in sich ruhende und weitblickende Menschen, die verstehen, dass wir perfekt so sind, wie wir geschaffen wurden.

Nein, verliebt in den eigenen Körper bin ich nicht. Im Gegenteil, ich habe lange damit gehadert, dass ich für schwanger gehalten werde, obwohl ich es nicht bin. Oder dass ich eben nicht mehr aussehe wie mit Anfang 20. Es gab ein paar Jahre, in denen habe ich mich sehr geschämt für mein Äußeres (und tue es immer noch, wenn ich Fotos aus dieser Zeit betrachte). Aber wie soll ich denn dann meinen Töchtern beibringen, dass sie wunderschön und einzigartig sind, wenn ich mir ständig vorm Spiegel in die Seite kneife oder Sätze sage „Ich finde mich zu dick, ich bin nicht schön!“ – was bei meinem Aussehen, meiner Kleidergröße und meinem Gewicht allein rein rational vollkommener Blödsinn ist!

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Der Umgang mit uns selbst

Die Frage geht ja auch weiter. Das eine ist, wie wir uns betrachten, das andere, wie wir mit unserem Körper umgehen. Die letzten 3-4 Jahre habe ich mich verhältnismäßig wenig bewegt. Ich habe viel am Schreibtisch oder hinter der Nähmaschine gesessen – jobbedingt. Als meine Kinder noch sehr klein waren, hatten wir für anderthalb Jahre kein Auto. Wir haben alles (!) mit dem Fahrrad erledigt, ich habe jeden Tag mehrmals meine beiden Mädchen die Treppen hoch- und wieder runter getragen. Nach dem Rückbildungskurs nach Theas Geburt habe ich ein Dreivierteljahr 3-4 Mal die Woche das Fitnessstudio besucht. Ich wollte abnehmen (habe ich auch, ungefähr 12 Kilo), vor allem wollte ich aber fit sein. Für mich und vor allem für die Kinder. Als sich dann die Dinge änderten, ich mit Nähen und meinem Blog, später mit Stoffdesign Geld verdiente und wir auch persönlich in unserer bisher schlimmsten Krise steckten, fehlte mir vollkommen die Energie für mich selbst.

Mein Selbstbild und auch der Umgang mit mir änderten sich. Die Dinge, die ich über mich dachte und sagte, waren nicht positiv, schon gar nicht selbst verliebt – sie waren abwertend und demotivierend. Einerseits kümmerte ich mich immer weniger um meinen Körper – und bekam auch prompt die Quittung mit einem verrenkten Halswirbel, der seitdem eine große Schwachstelle bildet. Auf der anderen Seite plagte mich ständig das schlechte Gewissen. Ich müsste eigentlich, sollte eigentlich, will doch eigentlich abnehmen, Sport machen, mich besser fühlen.

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Verliebt in den eigenen Körper – ein Vorbild sein

Nun sind meine Töchter keine Babys und Kleinkinder mehr, sie bekommen genau mit, was ich sage und damit meine. Und mein Sohn steht kurz vor der Pubertät – ein entscheidender Lebensabschnitt, wenn es um Selbstbilder geht. Während der letzten Monate haben mein Mann und ich so viel an uns und unseren Lebenszielen gearbeitet, haben uns und den Blick auf uns ändern lassen. Und wisst Ihr was? Ich möchte gern in mich selbst verliebt sein. Nein, nein, keine Sorge. Das meine ich vollkommen un-egozentrisch (was kein Wort ist, das weiß ich auch). Ich meine das im Sinne davon, dass wir so toll gemacht sind, das jeder von uns so einzigartig und wunderschön ist, dass wir selbst das sehen lernen müssen. Dass wir vorm Spiegel stehen und uns wunderschön finden. Uns in die Seite kneifen und über den Buckel der Nase streifen. Und uns freuen! Freuen, was für ein Geschenk ein gesunder Körper ist!

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Dazu gehört auch, dass wir lernen, uns Gutes zu tun. Gut zu essen (statt immer alles zu verteufeln und alles für ganz schlimm und ungesund zu erklären), uns zu bewegen, unserem Körper das zu geben, was er wirklich braucht. Genau aus diesem Grund freue ich mich auch so sehr, dass ich mit Tchibo Fitness zusammen arbeiten kann. Was für eine tolle Möglichkeit, hier zu Hause, wo es für mich durch unser trubeliges Familienleben am Einfachsten ist, etwas Gutes für mich und meinen Körper zu tun und gleichzeitig den Kindern dabei ein gutes Vorbild zu sein!

Sport frei mit Tchibo Fitness

Wir haben das schon ein paar Mal hier mit Sport versucht, mit verschiedenen Videos und Programmen, die man sich so umsonst im Netz anschauen kann. Die Kinder waren voller Begeisterung dabei, allerdings fand ich die Suche nach passenden Angeboten ziemlich frustrierend und konnte mich auch ansonsten nie recht entscheiden, wo ich mich jetzt anmelden soll. Also teste ich jetzt das neue Tchibo Fitness-Programm und bin schon echt gespannt darauf! Es gibt ganz verschiedene Kurse und Programme, die man frei wählen kann. Man kann nach Zielen, Zeitlängen oder Vorlieben sein Programm zusammen stellen, mal sehen, was für mich das richtige ist! Übrigens: sehr praktisch fand ich ja, dass ich ebenfalls bei Tchibo direkt noch Sportkleidung ordern konnte – bis auf eine Jacke gab es nämlich nur noch eine olle Hose in meinem Schrank. Hose und Top, welches Ihr auf dem Foto seht, sind super bequem (wobei gestellte Sportbewegungen fürs Fotos wohl noch nicht wirklich als Test gelten ;-)).

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Los geht’s

Ich freu mich auf die positive Veränderung, die es für meinen Körper bedeutet – vor allem im Bereich meines Rückens! Und gleichzeitig will ich damit einhergehend alte Gewohnheiten wie das ewig schlechte Gewissen, dass ich ja etwas tun müsste (weil andere es tun und weil man ja eigentlich total fit und schlank sein muss und so weiter und sofort) abarbeiten – umwandeln in das Selbstbewusstsein, dass ich verliebt in mich sein darf. Weil ich toll bin, weil ich genug bin. Und weil ich genau das für meine Kinder auch möchte.

In vier Wochen wird es wieder einen Blogpost hier geben, in dem ich Euch genau davon berichten werden. Und zwischenzeitlich gibt es auch Updates auf meinem Instagram– und Facebook-Profil.

Wie immer freue ich mich sehr auf Eure Kommentare und Meinungen und über einen regen Austausch!

Eure Carolin

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Offenlegung | Dieser Blogpost entstand in Kooperation mit Tchibo, deswegen ist er als Werbung gekennzeichnet. Mir wurden zusätzlich sowohl Sportkleidung als auch ein Zugang zu Tchibo Fitness zur Verfügung gestellt. Meine Meinung ist selbstverständlich wie immer meine eigene und von der Kooperation unbeeinflusst.

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2 Kommentare

  • Reply
    Molas
    20. Juli 2018 at 9:51

    Ich wünsch dir viel Spass damit. Und Durchhaltevermögen.
    Hab mir die Seite grad angeschaut und festgestellt, dass Tchibo den Fitnessraum verwendet. Dort bin ich seit einem 3/4 Jahr dabei und finde die Flexiblität sehr gut, dass man so viele verschiedene Dauern, Schwierigkeitsgrade und Arten hat. Dadurch dass es viele Trainer gibt, findet man auch recht leicht einen Stil, der einem liegt.
    Allerdings nutze ich es jetzt im Sommer kaum, da geh ich viel lieber raus. Schwimmen oder inlineskaten geht gottseidank auch gut mit den Kindern. Hat es aber wiedermal eine längere Schlechtwetterphase habe, mach ich doch auch im Sommer mal wieder einen Kurs.
    Bei mir war es auch der Grund, dass ich unbedingt mehr tun muss, aber es zt schlecht mit Beruf und Kindern vereinbaren konnte.
    Und mit den Videos turne ich dann halt mal aktiv im Wohnzimmer rum während die Kinder schlafen. Früher hab ich anstelle dessen Ferngeschaut oder bin vor dem Computer gehockt.
    Lg Iris

    • Reply
      Carolin
      24. Juli 2018 at 12:45

      Liebe Iris, ganz lieben Dank für Deinen ausführlichen Kommentar! Ja, ich bin ehrlich gesagt auch am liebsten im Freien unterwegs. Aber gerade der Rücken braucht eben doch ganz gezielte Übungen und ich bin sehr gespannt, wie sich das hier anlässt. Deine Erfahrungen klingen ja auf alle Fälle sehr positiv!

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