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Fünf Fragen am Fünften #7

Nachdem ich das letzte Mal tatsächlich schon alle Antworten auf die Fünf Fragen am Fünften von Nic fertig hatte (aber sie nicht veröffentlicht habe), bin ich nun endlich wieder mit dabei! Ich mag diese Aktion ja wirklich gern. Man stellt sich unter Umständen Fragen, auf die man allein ja niemals gekommen wäre. Oder habt Ihr eine Antwort parat, wenn jemand wissen will, welcher Cocktail Ihr wärt? Siehste! Warum ich fruchtig-herb und ohne Alkohol bin, lest Ihr übrigens weiter unten.

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1. Was magst du am Sommer am liebsten?

Alles. Gut, das ist keine korrekte Antwort, weiß ich schon. Aber ich bin halt ein Sommerkind durch und durch, klar, wenn man 01. Juni geboren ist, oder? Laue Nächte, die Sonne an sich (Vitamin D!), das schnelle Anziehen (weil man nicht viel mehr braucht als ein Shirt und Shorts), Flip Flops oder barfuß und niemals Socken, braungebrannte Füße, Schwalbengeschrei am morgen, der Geruch von Sonnenmilch und Sonne auf der Haut, Beerenobst so weit das Auge reicht (besonders wichtig, wenn man sonst kein Obst mehr essen kann), Unmengen an Strandpicknicks, Lichtspiele im Gesicht und auf dem Küchenboden, Sommersprossen bei mir und meinen Kindern und noch tausend andere Kleinig- und Großigkeiten. Nur die Mücken, die mag ich so gar nicht. Oder wenn es schwül ist und kein Lüftchen weht. Da bin ich mittlerweile so sehr Nordsee-aklimatisiert, dass mir das wirklich zu schaffen macht.

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2. Was an Dir ist typisch deutsch?

Ich bin extrem ehrlich und ziemlich direkt. Nun ist Ehrlichkeit zwar etwas, was man auch gänzlich moralisch und ohne nationale Zugehörigkeit sehen kann. Aber aus diversen Gesprächen mit Menschen anderer Herkunft, zum Beispiel Amerikaner und Schweden, habe ich schon oft gelernt, dass wir hier in Deutschland tatsächlich sehr offen und wenig verstellt miteinander umgehen. Sieht man allein an der Frage: wie geht es Dir? auf die wir in der Regel eine korrekte Antwort erwarten.

Mmh, und sonst? Meine Sprache. Das klingt jetzt vielleicht seltsam, aber ich bin sehr sprachaffin und habe einen sehr ausgeprägten Wortschatz unserer eigenen, also deutschen Sprache.

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3. An welchem Kurs oder Workshop würdest du gern teilnehmen bzw. was würdest du gern mal lernen?

Oooooooh, da gibt es so unglaublich viel. Ich hätte gern das Geld für Fotokurse und zwar so richtig schöne. Dazu hätte ich wirklich richtig, richtig Lust! Vielleicht klappt das ja nochmal irgendwann. Ich würde gern Schlagzeug und Klavier spielen können, früher übrigens noch Oboe ;-). Ich hätte gern Gesangsunterricht, nach wie vor, und Kite-Surfen steht auch auf meiner Wunschliste, außerdem SUP. Ich würde gern reiten lernen, auch das hat sich nicht geändert, obwohl ich mittlerweile mehr Angst davor habe als das noch als Kind der Fall war.

Ich würde gern noch mehr Sprachen sprechen. Ich habe dazu ein großes Talent, nur leider bin ich immer viel zu faul, um Vokabeln zu lernen – ungünstig! Aber nichts desto trotz könnte ich gern noch verschiedene skandinavische Sprachen (schwedisch hab ich ja immerhin mal an der Uni angefangen, aber über zwei Semester bin ich nicht hinaus gekommen) und holländisch fänd ich auch klasse. Zu guter Letzt: ich möchte gern stricken lernen. Das steht jetzt schon seit Jahren auf meiner „lern ich noch“-Liste, aber ich komme da schon noch hin!

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4. Wo bist du deinem Partner zuerst aufgefallen oder er natürlich auch dir?

Wir haben uns das erste Mal auf einem Filmabend gesehen, drei Wochen, nachdem ich nach Cuxhaven gezogen war (nach dem Abi). Raffi war 17, ist also fast zwei Jahre jünger als ich, noch mehr Junge als Mann. Wir fanden uns beide total seltsam, haha. Bei mir hat es dann, glaube ich, nicht länger als vier Wochen gedauert, bis ich verknallt war. Was ich übrigens auch total doof fand. Kein halbes Jahr nach besagter erster Begegnung waren wir übrigens ein Paar, anderthalb Jahre später dann verheiratet – und das nun schon seit 14 Jahren!

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5. Welcher Cocktail beschreibt dich am besten?

Das ist eine wirklich lustige Frage, wo ich doch quasi nie Alkohol trinke! Aber gut, gibt ja auch welche ohne. Das wäre also dann schon mal das erste Kriterium. Dann darf er auf keinen Fall zu süß sein, nichts mit Kokosnuss (ich mag die gern essen, aber nicht trinken) und auch kein Gemüse enthalten. So, und wie heißen die Dinger jetzt? Das einzige, was mir einfällt und was ich wirklich mag, ist Ipanema – Caipi ohne Umdrehungen quasi. Eigentlich passt das sogar, wenn ich drüber nachdenke. Das ist herb und fruchtig, mit genügend Süße und ohne viel Schnickeldi.

So, wisster Bescheid und wie immer bin ich gespannt, wie Ihr auf die Fragen antworten würdet! Also erzählt mal!

Eure Carolin

P.S.: Die Fotos sind übrigens in Wremen entstanden, an einem Sommertag im Mai, wie er hätte perfekter nicht sein können.

Das passt dazu...

2 Kommentare

  • Reply
    Nadine
    5. Juli 2018 at 22:46

    Ich finde es immer spannend, wenn andere Paare so früh heiraten und zusammen bleiben. Das ist so ein Geschenk. Ich hab mit 25 geheiratet und finde das eigentlich früh, aber ich hätte meinen Mann auch schon Jahre früher geheiratet, hätte ich ihn da schon gekannt. Für uns war es nach drei Monaten einfach klar, dass wir heiraten werden, und an dieser Gewissheit hat sich bis heute nichts geändert (und klar ist das Leben nicht immer rosarot und super, aber die Liebe, die trägt manchmal einfach durch Schwere Zeiten, finde ich).

    • Reply
      Carolin
      6. Juli 2018 at 17:32

      Ich muss ehrlich sagen, ich würde es heute nicht mehr machen. Denselben Mann, das schon. Aber wir wussten echt überhaupt nichts und für mich ist es wirklich ein Geschenk, dass wir zusammen geblieben sind. Auf der anderen Seite haben wir so wahnsinnig viel gelernt, dass wir das auch gern weitergeben wollen. Und ja, die Liebe trägt, da hast Du voll recht!

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