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Sommerroadtrip entlang der Bucht von Biskaya – unsere Reiseplanung und Route

Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich auf die Sommerferien freue. Nicht nur, weil wir alle wirklich ferienreif sind (und das, obwohl der komplette Mai voller langer Wochenenden und Feiertage war!). Sondern auch aus einem besonderen Grund: das erste Mal werden wir nämlich als Familie einen mehrwöchigen Sommerroadtrip antreten – etwas, wovon ich schon seit Jahren träume. Unser Reiseziel ist Frankreichs Atlantikküste, vom unteren Rand der Bretagne bis nach Bordeaux bzw. Arcachon – einmal entlang der Bucht von Biskaya.

Sommerroadtrip: Reiseziel Frankreich

Ich weiß gar nicht genau, wie wir auf die Idee, nach Frankreich zu fahren, gekommen sind. Aber es liegt als Nachbarland natürlich auch nahe, vor allem, da feststand, dass wir gern Richtung Süden und mit unserem Auto verreisen wollten. Zunächst hatten wir uns als Ziel die Normandie ausgesucht, bis ich wettertechnisch etwas kalte Füße bekam und wir uns für den Westen Frankreichs entschieden, entlang der Biskaya-Bucht. Ob das jetzt besser mit dem Wetter ist, weiß ich natürlich nicht, haha. Zumal ich die Normandie sowieso noch mal bereisen möchte…

Aber diesmal lassen wir sie rechter Hand liegen und begeben uns schnurstracks Richtung Nordatlantikküste. Insgesamt um die 570 km Luftlinie zwischen Quiberon und Arcachon wollen wir auf unserem Sommerroadtrip erkunden, mit vielen Stopps nach rechts und links.

Ich bin gespannt, wieviel wir tatsächlich erkunden werden können. Ich kenne mich, ich würde mich jeden Tag auf Achse begeben bis ich nicht mehr laufen kann, aber das ist mit drei Kindern natürlich völlig utopisch (und eigentlich auch nicht notwendig. Aber ich habe einen ziemlich ausgeprägten Entdeckerdrang…). Also werden wir bei aller Planung auch jeden Tag spontan entscheiden müssen, ob wir nicht einfach nur mal am Strand abhängen und nichts tun, als lesen und Wolkenschafe zählen.

Ich habe übrigens nun schon öfter gelesen, dass die Atlantikküste im Sommer total überlaufen sein könnte. Denn auch die Franzosen genießen im Juli ihre großen Ferien und verbringen diese sehr gern im eigenen Land. Aber da wir ja selbst in einer Touristenregion wohnen, hoffe ich einfach mal darauf, dass wir es einfach schon gewohnt sind oder es so schlimm schon nicht werden wird…

Unsere Reiseroute entlang der Bucht von Biskaya

Île-de-Ré

Wir starten auf der wunderschönen Insel Île-de-Ré. Nicht, dass ich schon mal dort war, aber allein die Bilder, die ich bisher gesehen haben, sind der Wahnsinn und wecken große Vorfreude! Wir haben uns im Norden auf einem Campingplatz ein mobile home gemietet und werden dort vier Tage verbringen. Leider können wir unsere eigenen Fahrräder nicht mitnehmen, denn auf zwei Rädern lässt sich die Insel wohl ganz besonders gut erkunden. Aber ich hoffe, dass wir fünf vor Ort entsprechend etwas ausleihen können.

Über la Rochelle nach Saint-Georges-de-Didonne

Weiter geht es dann über La Rochelle Richtung Süden, wo wir eine Woche im kleinen Örtchen Saint-Georges-de-Didonne unser Lager aufschlagen werden. Für sieben Tage haben wir hier eine hübsche Unterkunft über AirBnb gebucht und werden von dort aus die Gegend erkunden. Royan, Rochefort, Saintes und Cognac (ja, genau, der kommt von dort!) stehen auf dem Plan und auch den kleinen Küstenabschnitt wollen wir entdecken.

Bordeaux

Schließlich fahren wir noch weiter Richtung Süden und verbringen drei Tage in Bordeaux, in einem winzigen AirBnb mitten in der Stadt. Da haben wir uns allerdings etwas eingebrockt, muss ich sagen. Denn genau in diesen drei Tagen feiert Frankreich seinen Nationalfeiertag. Mal schauen, ob wir den wirklich in der Stadt verbringen oder nicht irgendwo außerhalb, immerhin wollen wir noch Arcachon, le Phare du Cap Ferret und die Dune du Pilat sehen.

Im Süden der Bretagne

Ursprünglich wollten wir anschließend noch ganz in den Süden fahren, ins Surfer-Mekka Biarritz. Ihr wisst ja, #surfergirlbyheart. Leider waren wir mit unseren Reisevorbereitungen so knapp dran, dass wir keine gescheite Unterkunft mehr gefunden haben (bzw. eine, die in unserem preislichen Rahmen lag), so dass wir uns spontan entschieden, die Route wieder Richtung Norden zu führen. Und so verbringen wir die letzten fünf Tage unserer Reise rund um die Loire-Mündung. Neben Nantes, was wir uns auf alle Fälle anschauen werden, möchte ich eigentlich wahnsinnig gern noch nach Quiberon und am liebsten auch auch auf die Belle-Île. Beides gehört noch zur Bretagne und markiert quasi den südlichen Rand. Aber ob das so realistisch ist, wage ich fast zu bezweifeln. Was bedeutet, dass wir neben einer Normandie-Rundreise noch eine durch die Bretagne einplanen müssen, nicht wahr?

Ansonsten habe ich mir noch Guérande und die Salzwiesen, außerdem den Küstenabschnitt um Le Croisic  markiert. Man kann natürlich auch noch die Loire weiter landeinwärts verfolgen, aber auch das ist eigentlich eine eigene Reise wert, glaube ich. Vielleicht mit einem Boot?

Reisevorbereitungen

Manchmal muss ich mich ein wenig über uns wundern. Denn angesichts dessen, dass es noch jede Menge vorzubereiten gibt (nicht zuletzt zwei Unterkünfte zu buchen, für die Hin- und Rückreise – damit wir nicht alles an einem Stück fahren müssen), sind wir irgendwie ziemlich gelassen. Zu gelassen? Wahrscheinlich, ich kenn mich. Zwei Tage vorher springe ich wahrscheinlich wieder im Dreieck, haha. Aber wir haben schließlich noch zwei Wochen, um alles zu organisieren und zu besorgen, was fehlt. Einen mobilen Kühlschrank fürs Auto (klingt besser als Kühltruhe, ne?) haben wir jedenfalls bestellt und auch ansonsten schreibe ich schon fleißig Listen. Wie genau wir unseren Sommerroadtrip zu fünft organisieren, was wir alles mitnehmen (und was auch alles nicht) und auch ein wenig über die Reisekosten, das erzähle ich Euch auf alle Fälle noch, bevor wir fahren.

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So, und nun her mit Euren Insider-Tipps. Klar haben wir Reiseführer und ich pinne wie verrückt Inspiration in einem eigenen Ordner auf meinem Frankreich-Pinterest-Board.

Aber trotzdem: was muss ich wissen, sehen, besuchen? Was sind Eure Erfahrungen?

Jetzt wünsche ich Euch erstmal einen feinen Sonntag, genießt ihn in vollen Zügen!

Eure Carolin

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7 Kommentare

  • Reply
    Jennie
    17. Juni 2018 at 12:30

    Wow! Finde ich super! Ich möchte auch so gerne einen Roadtrip machen… Frankreich oder Italien oder beides… Aber dieses Jahr bekommen wir es leider nicht hin… vielleicht im nächsten Jahr! Als ich 18 war habe ich einen Roadtrip nach Biarritz unternommen… wir waren jung, hatten kein Geld und wollten uns daher die Maut sparen… haben also die Autobahn umfahren und unterwegs gezeltet! Es war echt ein Highlight, aber auch ne ganz schön weite Fahrt 😃 Es wird bestimmt ganz toll! Darf ich mit? 😉 LG und viel Spaß, Jennie

    • Reply
      Carolin
      19. Juni 2018 at 12:44

      Hihi, auf dem Autodach wäre noch Platz :-p. Das klingt ja wirklich toll, so ein Roadtrip ist einfach spannend, oder? Ich bin schon so gespannt!

  • Reply
    Dani
    17. Juni 2018 at 13:53

    Das klingt so toll und ich würde am Liebsten sofort mitkommen. <3 So weit südlich waren wir noch nie… waren aber mehrmals in der Normandie, die sich wirklich lohnt und auch das Wetter war dort sehr schön!!1 In der Bretagne ist mein Herzensort Plouescat, wunderschön dort. Liegt aber in der Nähe von Brest , und somit nicht auf eurer Route.
    Wünsche euch eine traumhaft schöne Zeit, geniesst die Ferien… lg Dani

    • Reply
      Carolin
      19. Juni 2018 at 12:43

      Ach, das klingt ja alles toll, ja, die Normandie ist quasi nur aufgeschoben. Genauso wie die Bretagne :-).

  • Reply
    Ilka
    17. Juni 2018 at 17:59

    Tolle Route :-), die haben wir gerade umgekehrt hinter uns… Wenn ihr auf der ile de Ré seid (auf der es haufenweise Radlverleiher gibt), dann radelt ihr sowieso die ganze Zeit durch Salzfelder, da könnt ihr euch Guerande fast sparen.
    Liebe Grüße aus dem Süden der Bretagne!

    • Reply
      Carolin
      19. Juni 2018 at 12:42

      Danke für den Tipp! Dann schauen wir mal, ob wir es nicht doch wenigstens bis nach Quiberon schaffen ;-). Liebe Grüße zurück nach Frankreich!

  • Reply
    Sabine
    21. Juni 2018 at 20:38

    Liebe Carolin
    Meine Tipps hast Du ja quasi bereits. Ihr könnt Euch wirklich freuen, es ist sehr schön dort! Ich kann Dir noch die Krimis von Jean-Luc Bannalec empfehlen, die spielen alle mehr oder weniger dort und es ist toll, die auch dort zu lesen!
    Schöne Ferien, lieber Gruss
    Sabine

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