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Unsere Sommer-Bucketlist

Wenn ich an die Sommer meiner Kindheit denke, dann habe ich ganz bestimmte Gerüche, Mahlzeiten und Aktivitäten in meinen Erinnerungen abgespeichert. Dieser Geruch am Abend, wenn die Luft langsam etwas abkühlt und dabei alles intensiviert. Der Geschmack frischer Erdbeeren mit Milch (und Zucker, da kannte meine Mama nix!), Sonnencreme auf der Haut, braune Beine, an denen sich die Haut pellt. Tage und Wochen, die wir im Freibad verbrachten und abends müde schwankend übers Feld mit dem Fahrrad nach Hause fuhren.

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Es gab keine Liste oder einen Plan, nach dem wir all diese Sachen unternommen hätten. Sie gehörten einfach dazu. Ich möchte das auch, für mich und meine Kinder. Allerdings ergeben sich heutzutage nicht automatisch all diese Rituale, aus unterschiedlichen Gründen. Deswegen (und weil ich es nun mal gern mache) habe ich also einen Plan gemacht. Eine Sommer-Bucketlist geschrieben. (Den Anstupser dafür bekam ich übrigens in den Instagram Stories von Elsie.)

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Die meisten der aufgeschriebenen Dinge haben wir neulich Abend gemeinsam zusammen gesammelt, als wir direkt einen der aufgeführten Punkte umgesetzt hatten: Abendbrot-Picknick am Strand – eines unserer liebsten Dinge, seit wir hier am Meer wohnen. Der Sand hat noch die Sonne vom Tag gespeichert, die Luft riecht nach Meeressalz und das Licht ist einfach magisch.

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Was sonst noch drauf steht, wollt Ihr wissen?

  • Strandtag inkl. Strandkorb mieten (machen wir sonst nicht und die Kinder lieben die Strandkörbe)
  • Lagerfeuer mit Stockbrot in beliebig oft wiederholbarer Anzahl (nachdem wir den Feuerplatz hier im Garten gebaut haben…)
  • Kirschen ernten und mit den Kernen um die Wette spucken (haben wir schon erledigt, erzähl ich Euch die Tage noch von)
  • Abendbrot-Picknick am Strand  (wie gesagt…)
  • Eine Nacht auf Neuwerk (noch kein einziges Mal, seit wir hier wohnen, sind wir auf Neuwerk gewesen… Kannste keinem erzählen! Ups…)
  • mindestens fünf Sommerbücher lesen
  • ins Freibad gehen (nur aus Prinzip, nicht, weil wir es so wahnsinnig toll finden; wie Ihr HIER nachlesen könnt)
  • Unter freiem Himmel im Garten übernachten (jaaaaa!)
  • einen riesigen Eisbecher verdrücken (gilt im Sommer definitiv als vollwertige Mahlzeit)
  • eine Wasserschlacht veranstalten
  • den botanischen Garten in Oldenburg besuchen
  • Sommerkleider nähen (ich hänge etwas hinterher…)
  • einen Sommer-Roadtrip als Familie machen (am Sonntag verrate ich Euch, wo es hingeht!)
  • mit Jona fotografieren lernen (das wünscht er sich schon so lange!)
  • Papierboote segeln lassen (vielleicht reisen wir dafür erstmal irgendwo Elbe aufwärts? Dann kommen sie am Ende hier wieder zu Hause an – wäre doch schön!)

Die Liste habe ich in einen Rahmen gepackt und auf die Bildergalerie der Kinder im Wintergarten gestellt (in den Stories gab es einen Schnappschuss davon) – so haben wir sie jeden Tag vor Augen und können dann ein wenig in kribbeliger Vorfreude schwelgen.

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Ich habe mir vorgenommen, diese Liste ab sofort für jede Jahreszeit neu zu schreiben. Unsere Kinder werden 7, 8 und 11 und jeden Tag merke ich, wie sehr sich unser Familienleben im letzten Jahr geändert hat. Wir sind in einem neuen Abschnitt angekommen, in dem ganz andere Dinge möglich, aber auch gefordert sind. Und die Vorstellung, wie wir alle zusammen hocken und Ideen für die vor uns liegenden Tage spinnen, die beflügelt mich sehr. Klar, das geht auch mit kleineren Kindern und das haben wir auch gemacht (wenn auch ohne Liste)… Aber wie oft kam es letztlich nicht zur Umsetzung, ein Alltag mit drei Klein-/kleinen Kindern ist doch ziemlich anders strukturiert und muss oft zuerst andere Bedürfnisse stillen.

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Erzählt doch mal: was steht denn bei Euch in diesem Sommer an? Und was gehört zu Euren schönsten Sommererinnerungen und -ritualen? Oder habt Ihr vielleicht auch eine Liste?

Eure Carolin

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Das passt dazu...

4 Kommentare

  • Reply
    Melanie Carstens
    15. Juni 2018 at 8:18

    Eine schöne Idee mit der Liste! Und die Nacht auf Neuwerk solltet ihr unbedingt noch umsetzen, das lohnt sich! Am besten auch zu Fuß dahin laufen – habe ich mal mit Freundinnen gemacht und immer noch schöne Erinnerungen daran.

    • Reply
      Carolin
      15. Juni 2018 at 8:53

      Verrückt, dass wir das noch nicht geschafft haben, was? Dabei kennen wir sogar Leute, die dort wohnen! Laufen schaffen die Mädels leider noch nicht…

  • Reply
    Carmen
    15. Juni 2018 at 20:05

    Deinen Post fand ich heute sehr inspirierend, danke.
    Mit einem Baby und einem Kleinkind schaffen wir gerade leider noch keine großen Auswärtsunternehmungen. Aber Träumen kann man ja trotzdem… von großen Eisbechern, einem Abendpicknick am See, einem Sommerspaziergang durch den kühlen Wald, von einer frischen Sommergarderobe etc. Wer weiß, vielleicht schaffen wir es ja auch, das ein oder andere umzusetzen…

    • Reply
      Carolin
      17. Juni 2018 at 8:01

      Ich freu mich, dass ich Dich inspirieren konnte. Ja, die Zeiten mit so kleinen Kindern sind ganz andere, aber auch da finden sich ja immer kleine Gelegenheiten. Ich glaube, wichtig ist einfach, dass man sich bewusst macht, dass und wie man die Zeit verbringt. Egal, ob es einfach mit einem Picknick im Wohnzimmer ist oder man übers Wochenende weg fährt!

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