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Fünf Fragen am Fünften #2

EDIT: Nein, heute ist nicht mehr der fünfte, sondern schon der sechste Februar und ich bin einen Tag zu spät für Fünf Fragen am Fünften. Aber das macht ja nichts, finde ich. Außerdem ist das, was hier im Hintergrund gerade knirscht und rumort und für jede Menge Aufregung sorgt, echt was richtig Schönes. Nu aber: viel Spaß beim Lesen!

seedandstory.de | Fünf Fragen am Fünften #2

Heute ist der Fünfte, was bedeutet, es ist Zeit für die zweite Runde von Nics Kolumne Fünf Fragen am Fünften im Februar (die erste Runde könnt Ihr hier nochmal nachlesen). Starten wir also die neue Woche mit fünf Dingen, die Ihr Euch mit Sicherheit noch nicht gefragt habt – in Bezug auf meine Person meine ich ;-).

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1. Bist du morgens nach dem Aufwachen gleich richtig munter?

Nein, nein und nochmals nein. Ich war noch nie ein Frühaufsteher und werd auch keiner mehr. Glücklicherweise habe ich einen Mann, der diesbezüglich das Gegenteil ist (zumindest prinzipiell). Deswegen steht er morgens auch als erstes auf, macht Feuer im Ofen und bringt mir einen Kaffee ans Bett, damit ich Zeit habe, wach zu werden. Manchmal wanke ich auch halb-komatös die Treppe runter, je nach voran gegangener Nacht. Ich schlafe durch den Schlafmangel der letzten Jahre so schlecht, dass ich morgens einfach unglaublich müde bin. Das macht das nicht munter werden natürlich nicht besser.

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2. Würdest du gern in die Zukunft blicken können?

Nein. Ich bin davon überzeugt, dass wir Menschen mit vielen Dingen (vor allem auch den schlechten) nur deswegen so gut umgehen können, weil wir nicht wissen, was am Ende kommt. Das Prinzip Hoffnung funktioniert ja nur, wenn man daran glaubt, dass das Ende gut wird. Und auch, wenn ich an genau das glaube und eine tief verankerte Hoffnung diesbezüglich habe, möchte ich trotzdem nicht wissen, was ich auf dem Weg dorthin noch erleben oder auch aushalten muss (obwohl ich ansonsten den Dingen lieber direkt ins Auge blicke).

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3. Bist du gern allein?

Ja, schon. Das liegt an meiner Hochsensibilität, da brauche ich das regelmäßig, sonst komme ich einfach nicht klar. Vom Charakter her bin ich eher ein geselliger Typ und gern mit Menschen zusammen – wenn auch nicht in unbekannten, unzählbaren Größenordnungen. Aber ich kann eben auch ziemlich gut mit mir alleine sein, langweilig wird mir ziemlich selten.

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4. Traust du dich, als Erste auf die Tanzfläche zu gehen?

Neeeeeeeein! Definitiv nicht. Weil ich nämlich absolut und überhaupt nicht tanzen kann. Was nicht heißt, dass ich es nicht theoretisch könnte. Mir mangelt es wieder an Rhythmus- noch an Körpergefühl. Aber man muss beim Tanzen loslassen können. Und warum auch immer, kann ich das einfach nicht, ich schäme mich viel zu sehr. Dabei würde ich für mein Leben gern Streetdance beherrschen können.

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5. Was war bisher die spontanste Aktion deines Lebens?

Puh! Ich habe echt keine Ahnung. Ich bin generell eher der spontane Typ. Was mich nicht selten schon in Situationen gebracht habe, die ich bereits nach fünf Minuten bereut habe. Als mein Mann und ich beispielsweise ungefähr ein Jahr verheiratet waren, sind wir in die Dominikanische Republik gefahren. Aus mir bis heute unerfindlichen Gründen war ich der Meinung, einen Ausflug zu Pferd bestreiten zu müssen und weil mein Mann keine Lust hatte mitzukommen, habe ich das allein gemacht. Mit einem Typen, der nur spanisch sprach und mir auch insgesamt nicht ganz geheuer war. Ich kann im Übrigen NICHT reiten. Er saß also auf dem einem Pferd, ich auf dem anderen und ich hatte überhaupt keine Ahnung, wie ich das Tier – welches ja auch nur spanisch verstand – lenken sollte. Sagen wir so: ich bin nicht runter gefallen, auch nicht, als wir um eine Felsnase herum durchs Wasser mussten, an der sich die Wellen brachen und durch die Flut das Wasser bis zum Bauch der Pferdes reichte. Aber ich war heilfroh, als ich wieder neben meinem Mann am Strand war (auf den Beweisfotos sehe ich allerdings ungemein kompetent aus!).

Das war es für heute auch schon wieder. Ich wünsch Euch eine wunderbare Woche,

Eure Carolin

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6 Kommentare

  • Reply
    Esther
    7. Februar 2018 at 10:46

    Liebe Carolin

    Schön geschrieben! Beim Lesen deiner Antworten ist mir aufgefallen, dass wir viele Fragen ähnlich beantwortet haben. Ich denke, das gerne-alleine-sein ist der Fluch von uns Kreativen.

    herzlichste Grüsse
    Esther http://www.ateliergraechbodi.ch

    • Reply
      Carolin Schubert
      7. Februar 2018 at 21:40

      Ich glaube, man muss seinen Tank einfach immer wieder auffüllen, daran liegt das wohl!

  • Reply
    Nic {luzia pimpinella}
    7. Februar 2018 at 20:40

    Was du über das Prinzip Hoffnung gesagt hast finde ich sehr weise. Und ich kann nicht fassen, das du dich beim Tanzen schäme würdest, weil du loslassen musst… non was? Und WHYYYYYY? Es bleiben Fragen über Fragen… 😉

    Ganz liebe Grüße und noch einen schönen Abend!
    Nic

    P.S. Ab Freitag kannst du dann auch schon die Fragen für den März bei mir im Blog finde, wenn du magst. 😉

    • Reply
      Carolin Schubert
      7. Februar 2018 at 21:39

      Ich kann’s nicht richtig erklären. In mir drin bin ich ein ziemlich guter und wilder Tänzer ;-). Wenn wir uns das nächste Mal sehen, kannst Du mich ja mit Fragen löchern :-p. Ich freu mich auf die neue Runde! Ganz liebe Grüße :-*

  • Reply
    Minza will Sommer
    13. Februar 2018 at 21:06

    Ohwei, die Pferdegeschichte… Bock auf Abenteuer: jaaaaa …. ahnee, donnich. Kenn ich!! :)) Schön, dass Du heil runter gekommen bist von dem Spanier, dem gutmütigen Gaul!
    Und ich will jetzt die wilde Tänzerin in Dir sehen, lass sie raus – ich wärme auch gern die Tanzfläche an!

    Liebe Grüße 😉 Maren

    • Reply
      Carolin Schubert
      13. Februar 2018 at 21:44

      Hahahaha, Maren, wenn Du vorgehst, dann bin ich dabei! Ole!

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