Jedem Huhn sein Korn – ein Osterhühnchen als Körnerkissen

EDIT: Bereits vor zwei Jahren hatte ich das Osterhühnchen auf meinem Blog gezeigt. Leider hatte es in der Zwischenzeit alle meine Bilder gelöscht und überhaupt war ein kleines Make-Over dran. Deswegen kommt es also, rechtzeitig und passend zu heran nahenden Osterzeit, in neuem Gewand daher, das Osterhühnchen als Körnerkissen. Viel Spaß beim Nachnähen!

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Ostern rückt mir riesigen Schritten heran und auch, wenn es für mich bei weitem nicht Eier, Hühner und prall gefüllte Osternester bedeutet, so heißt das noch lange nicht, dass eben diese Dinge hier keine Rolle spielen. Natürlich nicht. Man könnte sogar sagen, meine Kinder wollen bestens vorbereitet sein, um am Ende auch ja kein Schoko-Ei zu übersehen. Deswegen wird seit Wochen alles  mögliche versteckt und gesucht, nicht zwingend jedoch gefunden…

Wir handhabt Ihr das? Gibt es bei Euch nur eine Kleinigkeit zu naschen oder gar nichts oder richtig große Geschenke? Wir haben uns mittlerweile auf ein wenig Nascherei und immer noch ein, zwei kleine Extras geeinigt. So bleibt es einfach im Rahmen, aber die Kinder freuen sich natürlich immer über kleine Geschenke.

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Wenn ihr Lust habt, noch etwas selbst Genähtes ins Osternest zu legen (funktioniert natürlich auch noch prima nach Ostern ;-)), dann habe ich heute was für Euch: ein kleines Osterhühnchen als kuscheliger Begleiter. Wahlweise mit körniger Befüllung, wenn der Bauch von den vielen Schokohasen zu sehr schmerzt.

Ist das nicht ein süßes kleines Huhn? Ich bin selber ganz verliebt. Die Zeichnung dafür habe ich sicherlich schon drei Jahre in meinem Skizzenbuch und ich habe ehrlich keine Ahnung, warum ich das bisher nicht umgesetzt habe – das geht nämlich ganz schnell! Und braucht auch nicht viel Material. Ein paar Stoffreste, ein wenig Kordel und etwas zum Füllen. Ich habe hier übrigens selbst gesammelte und getrocknete Kirschkerne genommen. Natürlich gibt es die auch überall im Netz zu kaufen. Ich persönlich setze hier auf die Naturversandhäuser, denn dann ist klar, dass an den Kirschkernen nichts dran ist und die Bäume noch fröhlich auf der Wiese standen. Kerne von glücklichen Kirschen sozusagen ;-).

Natürlich kann man das Kissen auch mit Dinkel befüllen oder ganz ohne Kerne mit Watte oder Wolle – in jeder beliebigen Größe.

Habt Ihr Lust, selbst ein Hühnchen zu nähen? Dann mal los!

So wird’s gemacht

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Schritt 1:

Ihr braucht die Vorlage (KLICK), passenden Stoff, Kordel, Kirschkerne oder eine andere Füllung und Stickgarn. Außerdem Schere, Nähmaschine und passendes Garn.

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Schritt 2:

Es wird das Inlet genäht (so bleibt die Hülle des Hühnchens waschbar). Ich habe hierfür schlichten, weißen Baumwollstoff verwendet.

Ihr schneidet zweimal den Körper zu und näht diesen rechts auf rechts aneinander. Lasst eine kleine Wendeöffnung, am besten an der Seite! Dann wendet Ihr den Körper, bügelt ihn schön glatt und füllt die Kirschkerne ein. Das ist etwas popelig, vielleicht habt Ihr ein Hilfsmittel oder jemanden, der Euch die Öffnung etwas aufhalten kann. Dann näht Ihr die Öffnung mit ein paar Stichen per Hand oder knappkantig mit der Nähmaschine zu.

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Schritt 3:

Es wird das Gesicht genäht. Hierfür schneidet Ihr einmal den Körper zu, ich habe hier Bio-Teddyplüsch verwendet. Außerdem braucht Ihr die Schnittteile für den Schnabel und Stickgarn. Ihr näht die Schnabelteile in gewünschter Position vorn auf – einfach mit einem sehr engen Zickzackstich rundherum nähen. Anschließend bekommt das Hühnchen seine Augen. Dafür teilt Ihr Euer Stickgarn und stickt mit ein paar Stichen dreifädig einfach ein paar Stiche neben und übereinander.

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Schritt 4:

Nun kommen die Beine und der Kamm an die Reihe. Schneidet Euch alle Teile zu – achtet darauf, dass Ihr jeweils zwei gegengleiche Stücke braucht! Da die Füße und der Kamm sehr klein sind, habe ich hier auf das Wenden verzichtet, sondern einfach die Teile aufeinander gelegt, die Kordel dazwischen geklemmt und ebenfalls mit einem engen Zickzackstich rings herum genäht. Passt unbedingt auf, dass Eure Kordel auch wirklich festgenäht wurde!

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Schritt 5:

Nun geht es an die Rückseite. Damit das Inlet einfach herausgenommen werden kann, habe ich mich dafür entschieden, keinen Verschluss einzunähen. So entgeht man auch der Gefahr, dass irgendwelche Teile dabei sind, die nicht erhitzt werden dürfen! Ihr schneidet wieder ein Körperteil aus dem gewünschten Stoff zu und zerschneidet es an der gewünschten Stelle (etwas unterhalb der Hälfte). Dan schneidet Ihr Euch aus dem gleichen Stoff zwei Streifen zu, faltet diese in der Hälfte (einmal bügeln!) und näht sie rechts auf rechts an die Schnitt kanten. Wieder bügeln und einmal absteppen.

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Schritt 6:

Jetzt wird alles zusammen gefügt. Ihr legt die Teile der Rückseite rechts auf rechts auf die Vorderseite, und zwar so, dass die Versäuberungsstreifenstreifen der Rückseite überlappen. Ihr klemmt die Beine dazwischen (sie zeige nach innen), außerdem den Kamm und näht nun einmal sorgfältig ringsherum.

Wenden und noch einmal etwas plätten.

Inlet einschieben.

Fertig!

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Ich hoffe, Ihr habt viel Freude an dieser Anleitung, ich wünsch Euch ganz viel Spaß beim Nähen!

Liebe Grüße,

Carolin

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  1. Das ist ja mal niedlich das Körnerhuhn… sehr sehr süß…

    LG Hunni & Nunni

  2. Unglaublich süß das Hühnchen!!!!
    Liebe Grüße, Lee

  3. Oh wie hübsch ist das Huhn geworden!! Es schaut so niedlich in die Welt hinein … echt drollig, gefällt mir sehr gut! Dankeschön für die Vorlage!

    Liebste Grüße
    Nadja

  4. Danke für das Schnittmuster, sehr niedlich das Huhn! Bei uns gibt es zu Ostern ein kleines Geschenk und bisschen Süßes….also eine gute Mischung….nicht zu viele Geschenke, aber auch nicht zu viel Süßes. 😉 Schönen Osterurlaub und liebe Grüße Jasmin

  5. Klasse Idee! Ich danke dir 🙂

    Liebste Grüße

    Sanni

  6. Ein süßes Huhn, danke dir 😉
    LG Petra

  7. gott ist das süß,ich glaub das wäre der geilste ostergag für meine großen pupertären hühner
    die gesichter seh ich schon vor mir und schmunzel mir grad einen

    vielen dank liebes
    lg

  8. Wirklich süß dein Huhn, gefällt mir sehr. So ein Körnerkissen kann man immer gebrauchen und ist ein nettes Geschenk. Vielen Dank für deine Anleitung.
    LG Petra

  9. das ist sooooooo süß….. ich hoffe, ich kriegs vor Ostern zeitlich irgendwie noch hin 🙂

    Liebe Grüße
    Pamy

  10. Sehr hübsch, danke! Bei uns gibt´s Süßes (schließlich endet die Fastenzeit!) und für die Kinder auch kleine Geschenke (1 Buch mit Stiften oder so). Meist bekommen auch wir Erwachsenen eine Aufmerksamkeit vom Liebsten Anderen 🙂

    Schöne Grüße
    Petra

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